Die Nord Kooperation

Die Norddeutsche Kooperation für Bürgermedien (NOKO Bürgermedien) führt die Arbeit nichtkommerzieller Fernseh- und Hörfunksender zusammen. Die verbindene Idee des "gemeinnützigen" Rundfunks (Hörfunk und Fernsehen) - gleichgültig ob es sich um Offene Kanäle (OK) oder nichtkommerzielle Lokalradios (NKL) handelt, gleichgültig auch, ob die Trägerschaft öffentlich-rechtlich organisiert ist oder ob die Trägergemeinschaften juristische Personen des privaten Rechts, im Regelfall eingetragene Vereine sind. Der Begriff "Bürgermedien" dokumentiert den gemeinsamen Anspruch, den Bürgerinnen und Bürgern im lokalen Raum den direkten und von kommerziellen Interessen unabhängigen Zugang zu den elektronischen Massenmedien Fernsehen und Radio zu verschaffen.

Seit August 1996 gibt es die NOKO Bürgermedien. In ihr arbeiten die Bürgerrundfunkbeauftragten der Bremischen Landesmedienanstalt, der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (HAM), der Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern (LRZ), der Niedersächsischen Landesmedienanstalt für den privaten Rundfunk (NLM), der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) und der Unabhängigen Landesanstalt für das Rundfunkwesen (ULR) in Schleswig Holstein zusammen.

Die Veranstaltungen der NOKO Bürgermedien werden grundsätzlich in Trägerschaft eines einzelnen OK- oder NKL-Projektes oder einer einzelnen Landesmedienanstalt durchgeführt. Im Rahmen einer offenen Kooperation versteht sich die NOKO Bürgermedien als Impuls- und Ideengeber, als Initiator und Koordinator.